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© Juni 2020
Andres Bohren

seit 1.1.2000

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Wie ich zum Namen kam

Meine Familie stammt aus Grindelwald und unser Fammilienwappen ist ein blauer Wolf zwischen zwei goldenen Sternen.

Familienwappen
Familien Wappen  

Untenstehend findest du einen kleinen Zeitungsausschnitt, bei welchem der Zwischenfall einer meiner Vorfahren auf dem Gletscher (engl. ICE) beschrieben ist.

Nun ist ja wohl alles klar:
Gletscher --> ICE
Familenwappen--> WOLF

 

 

Zeitungsauschnitt
  Donnerstag, 27. März 1986 Nr. 72
 
 

Grindelwald und seine Gletscher haben zu Beginn des letzten Jahrhunderts nicht jeden Besucher restlos beglückt. Der ostpreussische Rittergutsbesitzer Uklanzky kam im Sommer 1809 nach längern Wanderungen durch die Schweiz auch nach Grindelwald. Er schrieb nachher: "Als ich nach dem Kirchdorfe Gidisdorf kam, da eröffnete sich mir das schrecklichste Amphitheater von der Welt, wo die Collossen, das Wetterhorn, der Mettenberg und der Eiger, wie starre Riesen den ungeheuren Eiskeller bewachen, den hier der Winter zum frostigen Depot macht. Der grosse (obere) Gletscher liegt zwischen dem Wetterhorn und dem Mettenberg, hat aber keinen so grossen Eisvorrat als der kleine (untere) Gletscher. Die Eislage wird jetzt immer dünner und macht das Besteigen sehr gefährlich. Diese Erfahrung hat der Wirt Bohren in Gidisdorf gemacht. Er suchte (1787) seine Ziege auf, die sich zwischen die Gletscher verirrt hatte, um die wohlschmeckenden Kräuter, die am Fusse des Mettenberges wachsen zu schmausen. Als er an einen Eisriss gekommen war, wo die Ziege nicht hinüberspringen wollte, gab er ihr hinten einen Stoss, wodurch der Druck seines Körpers auf das Eis derart war, dass es unter ihm brach und ihn in die Tiefe von 64 Fuss hinunterstürzte. Nun war der arme Mann mitten in dem Eisgewölbe, wovon sich jeden Augenblick ganze Stöcke krachend lossplitterten und ihm den Tod drohten. Der arme Bohren, der beim Sturz die rechte Hand brach, hatte vor Angst beinahe alle Besinnung verloren. Nach und nach emannte er sich, folgte einer Quelle, die unter der Eismasse wahrscheinlich in das Thal hinabfloss. Nach unendlicher Mühe, wo er oft auf Händen und Füssen kriechen musste, gelangte er aus dem eisigen Todtengewölbe ans Tageslicht.

Ich liess mir in Gidisdorf einen Führer kommen, und stieg den untern Gletscher hinauf, der auch sehr viel von seiner Eismasse verloren hat. Er soll vor dreissig Jahren sich eine halbe Stunde weiter ins Thal erstreckt haben, wo jetzt die schönsten Wiesen grünen.

Das Besteigen dieses Gletschers ist sehr gefährlich, wenn man sich nicht gehörig vorsieht. Der dorthin führende Pfad ist so abschüssig, dass man entweder Thierklauen oder mit spitzen Nägeln beschlagene Stiefel haben muss. Nie in meinem Leben bin ich so oft gefallen, als hier, denn leider hatte ich meine gewöhnlichen Schuhe mit einer ganz neuen Sohle, ohne Absätze an, die durch das Wassser, das Gras und das Moos so glatt geworden waren, dass ich nur mit Hilfe des Führers weiter steigen konnte. Jeden Augenblick glitt ich hinab, und dann ging es gerade nach der grausen Tiefe des Eisthals.

Mein Führer hielt Todesangst aus, denn jedesmal wenn ich fiel, riskierte er immer mit hinabgezogen zu werden. Oft liess er mich wider Willen los, und dann fuhr ich eine ganze Strecke hinab, ich klammerte mich aber mit den Händen und Füssen an die Erde, bis der Führer Zeit gewann, mir entweder die Hand oder seinen Stab zu reichen. Die Ansicht der Eismassen ist einzig, wiewohl fürchterlich-schön. Je höher man steigt, je näher und gefährlicher wird der Weg. Bald anblickte man das niedrigste Horn des Eigers und entdeckt in dem kahlen Felsen nicht weit von seiner höchsten Spitze, ein rundes Loch, durch welches man mit Erstaunen den Himmel auf der ganzen Seite zu sehen bekommt. Wenn die Sonne niedrig steht, scheint sie durch dieses Loch durch. Froh kehrte ich nach dem Thal zurück, fand aber dass der, Rückweg noch gefährlicher ist, als das Heraufsteigen, weil man den Abgrund immer vor Augen hat, und die offenbare Lebensgefahr die Schritte noch gefährlicher macht. Ich kann aufrichtig gestehen, dass ich ein Viertel des Wegs gegangen und drei Viertel hinabgerollt bin. Denn ich konnte zuletzt gar keinen festen Schritt mehr thun. Milde und matt warf ich mich in Gidisdorf aufs Lager, kein Preis und keine Schätze der Welt hätten mich wieder auf die Beine bringen können.. "

Chr. Rubi

 
 
 

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